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Travel Diary: Sri Lanka 2017

Sri Lanka- ein wunderbarer kleiner Fleck Erde, der perfekt für Backpacking- Reisende ist. Meine Route, Tipps und Erlebnisse könnt ihr hier lesen!

Tamara und ich haben beschlossen im Februar 3 Wochen Sri Lanka zu erkunden. Die Flüge waren schnell über checkfelix.com gebucht und schon stand dem kleinen Abenteuer nichts mehr im Wege. Wir ‚planten‘ eine typische Backpacking- Reise, wobei planen der falsche Ausdruck ist, denn geplant wurde bis auf die erste Nacht genau gar nichts. Also, here we go! Unser Travel Diary zu Sri Lanka 🌺

Die Route

Colombo -> Unawatuna -> Dikwella -> Uda Walawa (National Park)  -> Tissa (Yala Nationalpark)-> Arumgambay -> Ella -> Kandy -> Sigiriya -> Anuradhapura -> Bentota -> Home

1.Stop: Colombo, die Hauptstadt

Am ersten Tag in Sri Lanka widmeten wir uns gleich der Hauptstadt. Obwohl wir überall gelesen hatten, dass man Colombo nicht sehen muss, wollten wir uns selbst davon überzeugen. Außerdem wollten wir uns mal ‚akklimatisieren‘- dafür war ein Tag in Colombo perfekt. Aber ansonsten ist Colombo wirklich nicht aufregend und kann tatsächlich ausgelassen werden. Viele Menschen, viel Verkehr, viel Getummel- wirklich schön ist die Stadt nicht. Nichts desto trotz, war es ganz interessant als zwei ‚weiße‘ Mädels durch die Straßen von Colombo zu spazieren. Die Menschen in Sri Lanka sind unglaublich nett und höflich, trotzdem muss man vor allem als Mädchen besonders aufpassen. Das haben wir in Colombo auf jeden Fall gelernt.

2.Stop: über Bentota nach Unawatuna Beach & Dalawella (Schaukel!)

Wir besorgten uns über eine App (Pickme) einen Fahrer, der uns über Bentota nach Galle bzw. Unawatuna brachte. Die App PickMe kann man in größeren Städten wirklich empfehlen, da es dadurch super leicht ist ein TukTuk oder ein Taxi zu organisieren. Wir mussten jedoch in anderen Teilen des Landes eher negative Erfahrungen mit der App machen. Vor allem auch weil sie ausschließlich übers Internet funktioniert, ist sie vielleicht nicht die geeignetste Methode Tuk Tuk oder Fahrer zu bekommen. Mit der Zeit erkannten wir, dass nur durch Fragen und mit Menschen reden man diesbezüglich gute Deals bekommt.

In Bentota wollten wir unbedingt einen botanischen Garten besuchen: Brief Garden.
Er wurde sehr angepriesen, doch tatsächlich war die Fahrt dort hin aufregender als der Garten selbst. Er war zwar wunderschön, aber ist sicherlich kein Highlight.

Nach der Garten Besichtigung ging es für uns zum schönsten Strand in Sri Lanka: Unawatuna
Wir fanden direkt am Strand ein super nettes Hotel und genossen die erste Zeit am Strand! Leider ist der originale Unawatuna Beach sehr touristisch, deswegen machten wir uns zu Fuß auf die Suche nach dem berühmten Foto Motiv- die Schaukel in Sri Lanka.
Wir mussten nicht weit gehen und schon standen wir auf einem fast menschenlosen Strand und direkt vor uns die Schaukel-  der Delawella Beach, eine echtes Highlight auf unserer Reise!
Wenn ihr dort seit, macht es wie wir! Wir fragten in den „Dream Cabanas“, denen die Schaukel eigentlich gehört, ob sie ein Zimmer frei haben. Dort haben wir wirklich eine super Zeit mit all den Leuten verbracht! Gemeinsames Barbecue, Bier, Schildkröten watching, super Gespräche und viel Spaß sind nur ein paar der Dinge, die wir erleben durften- sehr zu empfehlen! 🙂

3.Stop über Mirissa Beach nach Dikwella

Per Tuk Tuk ging es dann weiter nach Dikwella zu unserer Freundin Franzi. Jedoch wollten wir uns den hoch gelobten Beach Mirissa nicht entgehen lassen, also hupften wir dort nochmal ins Wasser und genossen die schöne Zeit, die wir hier in Sri Lanka genießen durften. Mirissa Beach ist wirklich so schön un perfekt zum Baden wie alle immer sagen- do not miss this one!

In Dikwella angekommen verbachten wir dann ganze 3 Tage (einer der zwei längsten Aufenthalte an ein und demselben Ort, den wir in Sri Lanka hatten) bei unserer Freundin und ihrer Mom in einem wunderschönen Ayurveda Hotel. Wir genossen herausragendes Essen, tolle Yogastunden, angenehme Massagen und spaßige Bodyboardsessions.
Von dort aus wollten wir auch den Leuchtturm von Matara besuchen aber dies war leider ein Reinfall, da man ohne Permission, die wir natürlich nicht hatten, nicht rein durfte.
Dafür erlebten wir ein anderes Highlight in Matara. Der Tempel von Matara wird von 2 heiligen Elefanten bewacht und wir fragten, ob man einen der Elefanten eventuell streicheln darf. Da der Tempel schon längst geschlossen war und keine Touristen außer uns noch vor Ort waren, durften wir tatsächlich die Elefanten berühren- a dream came true!
! Wir hatten uns vor der Reise intensiv informiert, welche Elephant Orphanages zu meiden sind und was man schützendes für die Tiere tun kann. Ich verlinke euch am Ende des Posts einige Seiten, wo man Informationen dazu bekommen kann! Mir ist das sehr wichtig. Uns wurde es damals erlaubt aber ich denke es war eine einzigartige aber auch einmalige Sache. Informiert euch lieber im Vorhinein bevor ihr mit Elefanten oder anderen Tieren im Urlaub interagiert!

4.Stop: über Uda Walawa National Park nach Tissa bzw in den Yala National Park

Mit einem sehr professionellen Taxifahrer ging unsere Reise weiter in den Uda Walawa Nationalpark. Dort erledigte dieser alles für uns und wir mussten nur in einen Jeep hupfen und den Nationalpark bewundern.
Uda Walawa ist ein etwas kleinerer National Park, trotzdem würde ich diesen Nantionalpark nicht auslassen auf der Sri Lanka Rundreise! Wir erlebten wirklich eine tolle Safari mit unglaublich vielen Tieren, die supernahe waren und es waren kaum andere Jeeps mit uns unterwegs.
Anschließend ging es ins Elephant Orphanage Uda Walawa. Dieses Orphanage erlaubt es nicht direkt mit den Tieren in Berührung zu kommen und deshalb ist es eine gute Sache dort auch tatsächlich hinzugehen. Man kümmert sich gut um die Tiere und wir hatten nie den Eindruck, dass die Elefanten dort in Gefahr wären. Wenn Elephant Orphanage, dann in dieses! Unbedingt Pinnawela Elephant Orphanage in Kandy meiden!! Infos am Ende.

Am selben Tag ging es für uns noch nach Tissa, eine kleine ‚Stadt‘ direkt an einem See gelegen und relativ nahe am Eingang des Yala National Parks. Tissa war für uns zum Spazieren, fotografieren und interagieren mit Menschen sicher am schönsten, allerdings nur ein Zwischenstopp.
Früh am nächsten Morgen ging es ab in den bekanntesten Nationalpark in Sri Lanka. Yala Nationalpark ist ein wunderschöner Park mit toller Vegetation und er sieht auch super gepflegt aus! Allerdings ist der Park auch unglaublich touristisch. Leider sahen wir an diesem Tag mehr Jeeps als Tiere. Nur zwei Elefanten konnten wir entdecken, obwohl anscheinend die meisten Elefanten in diesem Park zu sehen sind- wir sahen in Uda Walawa viele, viele mehr. Ein kleines Highlight erwartete uns aber doch in Yala, denn wir konnten einen Leoparden in der Ferne erspähen- allerdings war auch dieses Erlebnis eher wie eine Massenabfertigung als ein Safarierlebnis. Wirklich Schade! Entweder wir hatten kein Glück oder der Park ist generell einfach so… ich befürchte Zweiteres.

5. Stop: Arumgambay 

Selbst die Autofahrt von Yala nach Arumgambay war ein Erlebnis für sich. Generell ist die Verkehrslage in Sri Lanka gewöhnungsbedürftig- einige Nah- Tod- Erlebnisse hatten wir auf jeden Fall. Man muss aber sagen, dafür dass sie nicht wirklich Autofahren können und ihren Lebensmittelpunkt direkt am Straßenrand haben, passiert wirklich wenig auf Sri Lanka’s Straßen. 😀
Auf der Fahrt sahen wir einen grauen Riesen mitten direkt auf der Straße! Wir wunderten uns schon warum unser Fahrer kleine Wassermelonen gekauft hat. Später als der Dickhäuter dann direkt vor uns stand und uns ohne einem kleinen Snack nicht vorbei lies, wussten wir bescheid! War wirklich cool!
In Arumgambay fanden wir eine wirklich coole Unterkunft mit eigenen Cabanas. Leider war Off- Seasion in Arumgambay. Normalerweise ist Arumgambay der Surfer Hotspot! Ein echt cooler Ort in Sri Lanka 🙂
Da das Wetter zu dieser Zeit nicht ganz so wollte blieben wir 3 Tage dort und relaxten. Meine Freundin Tamara verlor ihr Herz dort an zwei Baby Hunde. Das ganze Rudel war immer auf Schritt und Tritt mit dabei an diesen drei Tagen- super süß!

6.Stop: Ella

Ella ist eine Stadt im Hochland Sri Lankas. Dort fanden wir in einem Homestay direkt hinter dem berühmten Lokal „The Chill“ eine Unterkunft. Das Lokal kann man sowieso nicht übersehen, wenn man in Ella ist- ein Bier dort trinken ist Pflicht!
Wir borgten uns in Ella ein Moped aus und erkundeten damit Ella. Das würd ich auf jeden Fall jedem empfehlen! Es ist ein super Erlebnis, man kann soviel machen in kürzester Zeit und es ist auf wirklich kostengünstig. Unsere Stops in Ella waren die Nine Arch Bridge, der Rawana Warterfall und wir machten eine Tour um Ella herum- es war so unglaublich lustig, man sieht super viel & man ist ziemlich sicher der einzige Tourist, der das macht 🙂 Eine Wanderung, die man auch auf jeden Fall machen sollte, wir aber zeitlich nicht mehr geschafft haben, ist der Little Adams Peak bei Ella– super schöne Aussicht über das wunderschöne Hochland Sri Lankas.

7. Stop: Kandy (Zug !)

Von Ella aus sind wir dann mit dem Zug nach Kandy gefahren– das war eine der schönsten Zugfahrten, die ich je gemacht habe! Über das wunderschöne Hochland, den malerischen Teeplantagen, an super netten kleinen Dörfern vorbei, mit Einheimischen quatschend und das alles mit offenen Türen und Fenstern des Zuges- du bist hautnah an allem dran! Aber nur wenn man in der 3rd Class fahrt, was man ohne bedenken tun kann! Das Erlebnis ist nicht dasselbe, wenn man in der ersten Klasse fahrt! Außerdem war die 5 stündige Fahrt super billig 🙂 Man muss zwar viiiiel Zeit und ein bisschen Energie investieren (denn der Zug kann in der dritten Klasse auch schon mal gesteckt voll werden), aber das war es definitiv wert! Absolutes MUSS in Sri Lanka 

Kandy selbst hatten wir uns spektakulärer vorgestellt. Nichts desto trotz, machten wir das beste draus und besorgten uns ein Tuk Tuk. Mit diesem Tuk Tuk- Fahrer konnten wir alles sehen,was man in Kandy sehen muss- wir sahen den Big Buddha, eine Teeplantage und einen ayurvedischen Herbal Garden. Anschließend fuhr er uns auch noch nach Sigiriya. Die Tour war super nett, wir aßen ausschließlich in Local-Places, was wirklich ein Erlebnis ist 😀

8. Stop: Sigiriya 

Nach Sigirya sind wir hauptsächlich wegen dem Lion’s Rock, einem Weltkulturerbe.
Jedoch haben wir von vielen gehört, dass diese ‚Wanderung‘ eine reine Touristenfalle sein soll und unglaublich viel Geld kostet. Wir informierten uns genauer und fanden heraus, dass es eine sehr gute Alternative dafür gibt.
Wir entschieden uns auf den Pidurangala Rock zu gehen und haben es nicht bereut! Der perfekte Ausblick auf den Lion’s Rock, mindestens genau so cool und viiiiiiel billiger. Und dann kommt noch dazu dass so gut wie keine Menschen dort sind 🙂 Wir haben unsere Entscheidung definitiv nicht bereut und empfehlen das jedem weiter!!

9. Stop: Anuradhapura

Von Anuradhapura schwärmen alle, die schon mal in Sri Lanka waren. Wir erwischten dort aber einfach die falschen Leute, die falschen Temperaturen und auch die falsche Motivation unsererseits.
Deshalb blieben wir wirklich nur sehr kurz dort und sahen uns den Sri Maha Boodhi Temple an- sehr empfehlenswert! Leider kann ich euch zu Anuradhapura nicht wirklich mehr sagen, aber falls ihr Zeit habt- auf jeden Fall dort hin 🙂 Schaut auf TripAdvisor vorbei, welche Sehenswürdigkeiten nicht ausgelassen werden dürfen.

10. Stop: Bentota

Von Anuradhapura fuhren wir per Taxi unsere längste Strecke direkt runter an den Badeort Bentota. Wir wollten unsere Reise noch in den letzten Tage mit ordentlichen Beach- & Tanning Sessions ausklingen lassen. Das kann ich wirklich jedem empfehlen nach einer Backpacking-Tour. Die letzten Tage waren perfekt um zu relaxen, alles erlebte zu verarbeiten, das vorgenommene Pensum an Büchern zu lesen und einfach abzuschalten, bevor es wieder zurück nach Österreich ging.

Resümee

Sri Lanka ist das perfekte Backpacking Land. Du hast von Strand bis Wandern, von Zug fahren bis Tuk Tuk, von Party bis Kultur alles dabei. Das Essen in Sri Lanka uíst uuuunglaublich gut, auch wenn es nicht wirklich viel Variation gibt. 😀 Currys über Currys- aber GUTE Currys 🙂
Wir hatten zu Beginn ein wenig Bedenken zu zweit allein als Mädls in Sri Lanka herum zu reisen. Aber das war wirklich gar kein Problem. Es gab schon Momente, die dir wahrscheinlich als Mann nicht passieren würden, aber wir wurden nie bedrängt und wir hatten nie Angst. Ganz im Gegenteil, die Menschen in Sri Lanka sind unglaublich nett, fröhlich und hilfsbereit. Du stehst eigentlich nie lang ratlos alleine da- es kommt immer wer her und möchte dir helfen. (Wirklich helfen- nicht ausnutzen!) Auch die Unterkunfts Situation war absolut okay! Wir hatten eigentlich nur Unterkünfte, die wir per Walk-In ganz einfach mit ein bisschen verhandeln sehr günstig bekamen. Generell kann man auch sagen, dass Sri Lanka das perfekte Low-Budget Reiseland ist.
Wir haben die drei Wochen wirklich mit vollen Zügen genossen und kommen auf jeden Fall wieder! 🙂

Links & Tipps

Elephant Orphanage:

https://www.prowildlife.de/wp-content/uploads/2016/07/SriLanka_PEO-ETH.pdf 

Surfen/ Spots Sri Lanka:

http://www.surfsouthsrilanka.com

Andere Blogs, die mich inspiriert haben:

http://www.ohhcouture.com/2017/02/sri-lanka-travelguide/

https://gypsealust.com/2016/07/18/sri-lanka/

https://debiflue.com/uncategorized/sri-lanka-2015/


Falls ihr noch weitere Fragen habt zu Sri Lanka selbst oder unserer Reise, bitte stellt sie!
Ich überlege, ob ich noch einen allgemeinen Sri Lanka Hotel Review machen sollte zu all den Unterkünften in denen wir waren- sagt mir ob euch das helfen würde 🙂 

xx, Fiona

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